Mit dieser Perspektive auf das Werk von Franz Erhard Walther konnte man nicht rechnen. Das Krefelder Haus Lange widmet sich diesem wichtigen Künstler.
Die Astronauten der Apollo-Missionen hatten es ungleich schwerer, sie mussten Tausende von gefährlichen Kilometern in einer Blechbüchse reisen, um einmal die Rückseite des Mondes sehen zu können.
Die Ausstellung war überfällig. Das Düsseldorfer Museum Kunstpalast stellt in einem umfassenden Überblick die „Düsseldorfer Malerschule“ vor, die ihren Ausgangspunkt im frühen 19. Jahrhundert an der dortigen Kunstakademie hatte, wo Künstler aus aller Welt studierten und anschließend wieder in alle Himmelsrichtungen gingen.
Für Erwachsene hatten Micky Maus-Hefte schon immer ihren besonderen Charme. Man konnte sie den Sprösslingen kaufen und dann selbst lesen. Die internationale Comic-Kultur steckte in Deutschland (eigentlich bis heute) lange noch in den Kinderschuhen.
Die Ausstellung mit Jannis Kounellis passt genau hierher. Das Museum Kurhaus Kleve führt mit ihr seine Reihe zu den Hauptvertretern der Arte Povera fort, die seit den späten 1960er Jahren mit „billigen“ Materialien v.a. der Natur und im Zugriff auf die Kultur der Antike eine neue Form von Objektkunst zwischen Tradition und Avantgarde geschaffen haben.
Ein Jahrhundertgenie, das weltbekannt ist. Pablo Picasso (1881-1973) ist der Inbegriff für moderne Kunst: Seine Werke kosten Millionen, niemand stellt seine Bedeutung in Frage, aber alles Unverständnis gegenüber moderner Kunst konzentriert sich auf ihn.
Japan befindet sich im Fadenkreuz der Katastrophen. Heute sind es die Bedrohungen durch die Natur und die Folgen eines leichtfertigen Umgangs mit der Atomenergie, die das Land in Schockstarre versetzt hat. Eine Epoche hat ihr Ende gefunden. An ihrem Anfang stand ebenfalls eine Katastrophe, der Krieg und das Inferno der Atombombenabwürfe.
Zur Eröffnung des Japan Media Arts Festival ist das Yellow Submarine der Beatles in der Jetztzeit angekommen. Aus dem Meer des Internets hat sich ein Alien ins Boot geschlichen und ist im Dortmunder U aufgetaucht. Miku ist ein singendes künstliches Wesen.
Die Marokkanerin Latifa Echakhch hat das Krefelder Mies van der Rohe-Stipendium erhalten, das mit einer Ausstellung im Haus Esters verbunden ist. Sie hat diese Aufgabe mit leichter Hand gelöst: Viel gibt es nicht zu sehen, aber das Wenige ist umso intensiver.
Natürlich durfte man sich auf diese Ausstellung freuen: Die Malereien und Zeichnungen von Tomma Abts sind in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen.
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