
Die innere Zone
Deutschland, Schweiz, Niederlande 2013, Laufzeit: 89 Min., FSK 12
Regie: Fosco Dubini
Darsteller: Jeanette Hain, Lili Fichtner, Dietmar Mössmer, Nikolai Kinski
>> www.realfictionfilme.de/filme/die-innere-zone
Entrückte Dystopie
Nothing Else Matters
„Die innere Zone“ von Frosco Dubini
Am 21. Januar 1969 ereignete sich in einem unterirdischen Atomreaktor in den Schweizer Alpen ein ernster Unfall. Die Umstände und Auswirkungen gelangten nur oberflächlich an die Öffentlichkeit. Nun bilden die Geschehnisse die Grundlage für dieses Drama. Die Psychologin Martha (Jeanette Hain) wird in die evakuierte Gegend geschickt, wo sie in den unterirdischen Tunnelsystemen nach drei Ingenieuren suchen und merkwürdige Strahlungen analysieren soll. Nach kuriosen Begegnungen, in deren Verlauf Marthas Wahrnehmung verrückt spielt, stößt sie auf zwei Forscher und eine junge Frau. Gemeinsam suchen sie Antworten.
Steinmikrobenkulturen, Realitätsverlust, radioaktive Strahlung und Wunschprojektionen prallen in diesem kühlen, beklemmenden Drama aufeinander. Mal wähnt man sich in einer alten Enterprise-Folge, mal in einem entrückten, philosophischen Diskurs, bei dem die Figuren allerdings zu uninteressant bleiben. Eine entrückt, skurril gezeichnete Dystopie, die sich dramaturgisch überwirft, aber interessante Denkansätze bietet.
(Hartmut Ernst)
biograph |
choices |
engels und
trailer
- die online Kinoprogramme für
Bochum,
Bonn,
Castrop-Rauxel,
Dortmund,
Düsseldorf,
Duisburg,
Essen,
Frechen,
Gelsenkirchen,
Hagen,
Herne,
Hürth,
Köln,
Leverkusen,
Lünen,
Mülheim,
Neuss,
Oberhausen,
Recklinghausen,
Solingen und
Wuppertal