Theater sind nicht unbedingt gesellschaftliche Vorreiter, insbesondere nicht als Arbeitgeber. So erklärte der Schauspieler Shenja Lacher: „Ich möchte mich diesem System nicht mehr aussetzen“ – und kündigte.
Das Theater Bonn verzeichnete in der letzten Spielzeit Rekordbesucherzahlen und -einnahmen. Doch mit der Vertragsverlängerung des Bonner Intendanten Helmich warten nun harte Sparmaßnahmen.
An den Theatern wird nicht jeder gut bezahlt. Ein Ensemble-Netzwerk geht nun über die Forderungen des Deutschen Bühnenvereins hinaus, der zu sehr von Arbeitgeberinteressen geprägt ist.
In Köln und Düsseldorf wird saniert. Da stellt sich wieder mal die Frage, wohin mit dem ganzen Theater?
Am Theater Hagen werden Millionen eingespart. Doch es scheint schwer, einen Intendanten zu finden, der sich das im Namen des Theaters gefallen lassen möchte.
Mit dem Verzicht auf die vielfältig nutzbare Halle Beuel zugunsten der Kammerspiele hat das Theater Bonn den Regisseuren keinen Gefallen getan.
Der derzeitige künstlerische Leiter der Ruhrtriennale, der Niederländer Johan Simons, übernimmt ab 2018 das Schauspielhaus Bochum. Wie viel man sich davon versprechen kann, ist noch völlig offen.
Das Theater Oberhausen und das Düsseldorfer FFT wurden mit dem als „Ermutigungspreis“ angesehenen Bundestheaterpreis ausgezeichnet. Das bestätigt auch den Kurs der Intendanten.
Hunderte Millionen Euro schießt man nicht gerne alten Projekten nach. Henriette Reker hat die Bühnensanierung direkt zur Chefsache erklärt. Ihr Mut in der Benennung der Fakten schafft bereits erste Erleichterung.
Das Theater Hagen hat bereits 3,5 Millionen Euro einzusparen. Um weitere Einsparungen von 1,5 Mio. Euro ab 2018 zu realisieren, könnte es dem Musiktheater und dem Orchester an den Kragen gehen.
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