Freitag, 10. Juni: Die großen Stars blieben leider aus, denn Kurt Krömer und Fritzi Haberlandt mussten am Tag der Kölnpremiere ihres Films „Eine Insel namens Udo“ in verschiedenen Fernsehtalkshows die Werbetrommel für ihre Komödie rühren. Stattdessen begrüßte Odeon-Leiter Martin Roelly, der den Film koproduziert hatte, auf der Bühne des Südstadtkinos seinen Produktionspartner Andreas Brauer und Regisseur Markus Sehr. Letzterer war stolz, dass er seinen Debütfilm nach der tags zuvor in Essen gefeierten Deutschlandpremiere nun auch „zu Hause“ in Köln vorstellen durfte, wo auch weite Teile des Films gedreht worden waren. Im Gespräch mit dem Publikum verriet Sehr, dass die Alte Bahndirektion am Konrad-Adenauer-Ufer für das Kaufhaus im Film doubelte und dass Comedian Kurt Krömer keineswegs von Anfang an für die Titelrolle vorgesehen war.
Bei einem regulären Castingprozess sprachen auch einige „ernsthafte“ Schauspieler für die Rolle vor, bis die Wahl dann doch auf den Fernsehkomiker und Filmhauptrollendebütanten fiel. Krömer absolvierte vor dem Dreh dann zwar kein Schauspieltraining, erlernte in einem achtwöchigen Crashkurs aber extra das Rollschuhfahren. Absurderweise musste es im Film nämlich so aussehen, als ob sein „Udo“ der Figur von Fritzi Haberlandt das Rollschuhfahren beibringt, obwohl Haberlandt selbst schon vor Drehbeginn exzellent Rollschuhlaufen konnte. In 28 Drehtagen wurde „Eine Insel namens Udo“ neben Köln auch an Schauplätzen in Düsseldorf und Bonn realisiert und das Ergebnis dürfte Regisseur Sehr aufgrund des exzellenten Komödientimings spielend die Türen für weitere Projekte geöffnet haben.
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