Um den Filmnachwuchs muss einem nicht bange sein. Selten zuvor war die Bandbreite der gezeigten und ausgezeichneten Filme des Kurzfilmfestivals Köln so hoch wie zur Jubiläumsausgabe. Am vergangenen Sonntagabend wurden im Filmforum im Museum Ludwig gleich acht Werke prämiert, die neben einem persönlichen Blick auf die Welt auch viele erstaunlich politische und geschichtsbewusste Sichtweisen präsentierten. Den mit 500 Euro dotierten choices-Publikumspreis durfte Dieu Hao Do für seine halbstündige Liebesgeschichte „At the End of the World“ entgegennehmen, während Volker Schlecht und Alexander Lahl den ersten, von den Kölner Filmproduzenten 2Pilots, bildundtonfabrik, eitelsonnenschein, little shark entertainment, Lichtblick Film und Zeitsprung Pictures ausgelobten Jury-Preis für ihre als Animationsfilm präsentierte DDR-Aufarbeitung „Kaputt“ gewannen.
Die aus Melanie Andernach, Regina Barunke und Rainer Knepperges bestehende Jury zeichnete zudem Charlotte Funkes mutige Selbstbespiegelung „Eric der Soldat“ und Sebastian Fred Schirmers und Sebastian Binders herrlich komischen „Über Druck“ aus. Den WDR-Preis, bestimmt von Andrea Hanke und Dr. Jessica Eisermann, sicherte sich Brenda Liens YouTube-Abrechnung „Call of Beauty“.
Weiter wurden beim zehnten Kurzfilmfestival Köln Mike von Rotz' und Joost Jordens Virtual-Reality-Film „Transition“, Bilal Bahadirs komödiantische Kölner Produktion „Mein Freund, der Deutsche“ und Arkadih Khaets Israel-Reise „Durch den Vorhang“ ausgezeichnet, gesponsert von bildundtonfabrik, FinderTV und der neugegründeten Firma Butterfilm.
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