Seit 2000 gehört „Metropolis“-Chefin Catherine Laakmann das zuletzt von Herbert Strate betriebene „Rex am Ring“. Ein Haus mit einer langen Geschichte. Das Kino existiert seit 1928 und stemmte sich erfolgreich gegen die Einführung des Fernsehens, die Schachtelcenter-Ungetüme der UFA und die Etablierung der Multiplexe. Nun hat Laakmann das Theater buchstäblich auseinandergenommen, um es mit sieben völlig neu konzipierten Sälen wieder zur Königin der Ringe und des Friesenplatzes zu machen. Die Geschichte soll sichtbar bleiben, denn hier feierte unter anderem Kurt Hoffmanns „Ich denke oft an Piroschka“ seine Uraufführung. Ein Film, der zunächst als Flop galt und sich dann doch zum Millionenerfolg und zur Ikone des bundesdeutschen Nachkriegskinos mauserte. Am langen Atem des legendären Pulver-Films hat sich das Rex immer wieder orientiert. So auch jetzt, wenn das Haus nach dreijährigen Umbauten schöner denn je erstrahlt und dank der bewährten Filmplanung sicher wieder Langläufer à la „Kleine Haie“ und „The Big Lebowski“ hervorbringen wird. Am Eröffnungstag läuft um 19 Uhr u.a. die Vorpremiere zu „Tulpenfieber“. (Wir verlosen 3x2 Karten).
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