Ende Januar wurde eine weit über 80 Jahre alte Rentnerin aus dem englischen Banstead mit Nierenversagen und Druckstellen in ihrer Wohnung gefunden. Ihr Pflegedienst war in den Fokus der Polizei geraten, nach einer Razzia wurde die Firma geschlossen und vier Menschen wegen des Verdachts auf Betrug und illegaler Beschäftigung verhaftet.
Es ist immer noch das Modell der Fabrik, nach dem unsere Gesellschaft tickt. Doch während sich in der herkömmlichen Fabrik die ArbeiterInnen dagegen wehren, auf die Ware Arbeitskraft reduziert zu werden, ist das im Pflegebereich, in dem tayloristische Prinzipen auf den „Dienst an Personen“ angewandt werden, vertrackter. Hier werden Menschen als Arbeitskräfte wie auch Menschen als Arbeitsprodukte gleichermaßen einer Objektivierung preisgegeben.
Der Bereichsleiter für Stationäre Betreuung bei der Caritas Köln spricht im Interview über Gewalt- und Zwangssituationen in der Pflege.
Im Interview spricht Fussek über mangelhafte personelle Besetzung und erschütternde Missstände in deutschen Pflegeheimen.
Der Missbrauch in der Pflege ist so alltäglich, dass er kaum noch auffällt. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass in der EU gut vier Millionen Pflegebedürftige pro Jahr misshandelt werden und 2.500 Menschen an diesen Misshandlungen sterben.
Die Nord-Süd-Bahn, der Mediapark, das Dach der Philharmonie – wer in Köln Beispiele für planerische Fehlleistungen finden will, muss nicht lange suchen. Mittlerweile füllen die Abhandlungen über Klüngel und Inkompetenz zu Ungunsten der Kölner Bürger mehrere Bücher und noch mehr Büttenreden.
In Sachen Planungsdesaster befindet sich Köln in guter Gesellschaft. Regelmäßig werden bei großen Bauprojekten in NRW die angepeilten Kosten überschritten. Am spektakulärsten dürfte der Bau des Landesarchivs in Duisburg durch Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) sein.
Thor Zimmermann vom Verkehrs- und Kulturausschuss spricht im Interview über Fehlplanungen, Bauverzögerungen und Transparenz im Planungsprozess.
choices: Frau Joachim, Herr Matz, Ihre Initiative nennt sich „ArchivKomplex“. Was bedeutet das?
Dorothee Joachim: Nach dem Einsturz des Stadtarchivs hat eine Initiative mit Druck eine Bürgerbeteiligung durchgesetzt, an der ich als dreifache Nachlassgeberin beteiligt war. Dabei ist uns klar geworden, dass der Einsturzort selbst das Denkmal ist.
Seit den 1950er Jahren plant und baut Köln an seiner U-Bahn. Am4. Dezember 2002 nahmen KVB und Stadt mit der Nord-Süd-Stadtbahn einen neuen Streckenabschnitt in Angriff – ein besonderes Datum, nicht nur, weil es derNamenstag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, ist.
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