Der Kölner Karneval hat seinen Ursprung in der Aufmüpfigkeit gegen preußischen Militarismus, doch von dieser subversiven Energie ist heute nichts mehr zu spüren. Erst die Stunksitzung brachte wieder Politik ins Brauchtum.
A.Tonal.Theater hat ein städteübergreifendes, crossmediales Projekt zum Heimatbegriff gestartet, in dessen Zentrum eine Inszenierung steht, die gestern ihre Kölner Premiere hatte.
Satire muss kritisch sein und Themen zuspitzen, um zur politischen Meinungsbildung beizutragen, sagt Medienwissenschaftler Benedikt Porzelt. Er spricht mit uns über den Spagat zwischen Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht.
Satire kritisiert und übertreibt. Bisweilen provoziert sie Hass und Gewalt bei denen, die sich durch den Spott im Namen von Kunst- und Meinungsfreiheit gedemütigt fühlen. Spricht das gegen die Satire? Nein. Wir brauchen sie wie eh und je.
Amy Winehouse, Lemmy Kilmister, David Bowie und Prince sind Helden im Rock’n’roll-Himmel. Auf einer für die Stars viel zu kleinen Bühne treffen sie posthum aufeinander.
Hamlet, Woyzeck und die Jungfrau von Orléans ziehen wieder in die Kölner Theater ein, diesmal als Projekte von Kristóf Szabó, Therese Willstedt und dem Dortmunder Ensemble um Sir Gabriel Trafique.
Die Theaterakademie beweist mit ihrer Abschlussarbeit „HalenaPrimus“ Mut, die großen Fragen der Zukunft zu stellen.
Nele Liekenbrock beginnt mit einem Stück von Neil LaBute die neue Reihe „Werkstücke“, in der Regieassistenten erste eigenen Arbeiten vorstellen können.
Das Interesse an Musik war in Köln immer groß – das kann man auch an den vielfältigen Verbindungen der Stadt zu Komponisten erkennen. In der laufenden Konzertsaison wird daher Felix Mendelssohn Bartholdy und Bernd Alois Zimmermann Tribut gezollt.
Journalistin Hülya Özkan stellte im Literaturhaus das Buch „In Erdoğans Visier: Warum er die Deutschtürken radikalisieren will und was das für uns bedeutet“ vor. Ebenfalls zu Gast war Politikredakteurin Astrid Wirtz vom Stadt-Anzeiger.
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