Uneindeutigkeit hat es schwer auf deutschen Dancefloors. Wo in anderen Ländern HipHop, House, Dub und Breakbeats in einem Maximum an Glücksgefühlen clashen, regiert hier der gerade, minimale Beat.
Wenn in den letzten Monaten und Jahren das Gespräch auf die Ruhrgebietskultur kam, glich das oft einem einzigen Jammern und Wehklagen.
Es ist immer schlecht für das Geschäft, nicht sortierbar zu sein. Das gilt ganz besonders für die Musik. Die Verkaufskraft eines Ballermann-Schlagers liegt immer darin, aus gut bekannten musikalischen Primitivformeln und abgewrackten Sprachphrasen neuen Schwachsinn zu schmieden, der Friseusenherzen betört oder Gerüstbauern ein breit-lüsternes Grinsen um die frühmaroden Zähne zaubert.
Die Bar hat einen festen Ort in der Geschichte der Popkultur. Die Bochumer „Goldkante“ und das Kölner „King Georg“ zeigen, wie er heute aussehen könnte.
Vieles deutet in der Karriere des Hans Liberg auf etwaige Parallelen zu unserer Ruhrpott-Ikone Helge. Beide leben seit rund drei Jahrzehnten von der Musik, ohne sie ernsthaft zu produzieren. Beide schleichen um den heißen Breitopf herum, und was da über den Rand tropft, reicht allemal.
Für zwei Konzerte (16.11. Bochum, 18.11. Köln) machen die Berliner Halt in NRW und präsentieren u.a. ihr neues Album „Mein kleiner Krieg.“
Es war, als hätten sich die Götter der Livemusik gegen Duisburg verschworen. Die letzten zwei Jahre waren durchsetzt von Katastrophenmeldungen, und das in einer Zeit, in der RUHR.2010 eigentlich die Wende für die gebeutelte Kultur des Landstrichs hätte bedeuten sollen.
„Li-La-Leverkusen“ sang eine karnevalistische Lokalgröße der Farbenstadt am Rhein irgendwann in den Siebzigern. Rund um den 11.11. liegen seit einigen Jahren die regelmäßig wiederkehrenden Leverkusener Jazztage, und in diesem Jahr soll auch dort kräftig gesungen werden.
10 Jahre gibt es die niederrheinische Punk’n’Roll-Band inzwischen, die sich in dieser Zeit auch deutschlandweit und außerhalb ihrer Heimat einen Namen verschaffen konnte. choices sprach anlässlich des Jubiläums mit Sänger Sebi und Bassist Mike.
Die Flammen auf der Hauswand waren ein schlechtes Omen. Als am 18. August die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand nach Bochum-Langendreer ausrückt, endete eine 30 Jahre dauernde Geschichte von Subkultur im Ruhrgebiet. Das Zwischenfall ist von Löschwasser zerstört.
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