Alle Welt war erstaunt, als 1961 Anthony Manns Ritter-Epos „El Cid“ zum „Besten Western (!) des Jahres“ gewählt wurde.
„Hätte ich gewusst, dass „Mutter Courage“ kein Musical ist, hätte ich die Stepptanz-Nummer weggelassen“, zürnt die zweitklassige Schauspielerin Ann Darrow (Katharina Koch) nach dem erfolglosen Casting mit sich selbst.
„Wunderbar“ ist nicht nur der bekannteste Song aus „Kiss me Kate“, sondern auch Ralf Buddes Inszenierung jenes Broadway-Hits, der in den 50er Jahren das Musical hierzulande salonfähig machte.
Am Ende ergeht es dem Zuschauer – zumindest für einen Wimpernschlag – so, wie den Schauspielern das ganze Stück über: Geblendet von den auf sie gerichteten Scheinwerfern „sehen“ sie nur bis zum Bühnenrand.
Wenn man Leonard Bernsteins Definition zugrunde legt, dass ein gutes Musical ein Stück ist, das man auch ohne Musik spielen kann – dann hat das jetzt am Düsseldorfer Capitol-Theater welturaufgeführte „Kein Pardon“ natürlich schlechte Karten.
Wer denkt, die Karnevalssession beginne am 11.11. – der irrt sich gewaltig! Im Kölner Scala-Theater hat Wally Bockmayer sie mit „Trude zum Dessert“ schon Ende September eingeläutet. Pünktlich zum 20. Todestag der Ikone des „kölschen Chansons“ schickt er sein travestieseliges Ensemble auf die Bühne.
Zugegeben: Die Fahrt in die Bonner Oper zur Premiere von „Hair“ begann mit gemischten Gefühlen. Würde das legendäre Rock-Musical aus dem Jahre 1967 den Erinnerungen standhalten, die man mit dieser revolutionären Zeit verbindet?
Als die städtischen Bühnen Köln ihren Spielplan für die Saison 2011/12 bekanntgaben, stand wieder einmal keine Musical-Inszenierung auf dem Spielplan, dafür aber jede Menge „oller Opern- und Operetten-Kamellen“ von „Tosca“ über „La Traviata“ und „Rigoletto“ bis hin zur „Csardasfürstin“.
Auf der Emsländischen Freilichtbühne Meppen steht der Musical-Klassiker „Anything Goes“ auf dem Programm. Das begeisterungsfähige Publikum von Deutschlands meistbesuchter (unüberdachter) Freilichtbühne gerät schon bei der Ouvertüre in Mitklatsch-Laune.
„Ein optischer und musikalischer Genuss von seltener Ausgewogenheit und Schönheit.“ Praktisch als „Vorspeise“ zum 24. Kölner Sommerfestival läuft im Musical Dome (bis 10.7.) eine Neuinszenierung der legendären „Rocky Horror Show“, deren Verfilmung (1974) einst als erster interaktiver Kino-Film Kultstatus erreichte.
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