Die chinesische Künstlerin Yin Xiuzhen kämpft von Peking aus gegen die ungezügelte Beschleunigung des Fortschritts. Eine Ausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle zeigt einen großartigen Überblick über ihr Schaffen.
Zu den derzeit wichtigen und gewiss auch attraktivsten Ausstellungen in NRW gehört die Schau der Gemälde von Peter Paul Rubens im Von der Heydt-Museum in Wuppertal.
Zwischen all dem Lärm um Weihnachten und Neujahr beeindrucken zwei Ausstellungen in Düsseldorf und Bonn durch ihre Stille und Verhaltenheit. Beide präsentieren kleinformatige Bilder herausragender Künstler um die Mitte des 20. Jahrhunderts, deren Werke sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegen und Farbe als Lichterfahrung und Bildraum verstehen.
Immer im Dezember zeigen die Museen die visuell attraktivsten Ausstellungen, gerne zur Klassischen Moderne.
Die Ausstellung „Bestbooks – 8 Positionen zum Künstlerbuch“ ruft das vergessene Medium Buch wieder in Erinnerung und würdigt es auf neue Weise.
Es ist länger her, dass eine Werkschau mit den großformatigen Farbfotografien von Andreas Gursky in NRW zu sehen war. Berühmt wurde Gursky mit seinen fotografischen, tatsächlich am Computer bearbeiteten und veränderten Situationen des Luxuriösen, oft von schwer zugänglichen Orten in der Ferne und aufgenommen aus überschauender Perspektive.
Die israelische Künstlerin hat aus den Ruinen jüdischer und palästinensischer Häuser neue Architekturen errichtet.
Rostige Nägel stecken in zwei Baumstümpfen, die dadurch verbunden werden. Farbige Baumwoll- und Pflanzenfasern sind darin verwoben. Die Opfermaterialien sind ein magisches Objekt vom Kongolesen Nkondi Konzo aus dem 19. Jahrhundert.
Vis-à-vis von Düsseldorf, unfern von Köln und schon am Niederrhein liegt Neuss. Zu den beeindruckenden Zeugnissen der Stadt gehören das St. Quirinus-Münster aus dem 13. Jahrhundert und das Obertor, das südliche Stadttor, das um 1200 errichtet wurde und heute Teil des Clemens-Sels-Museum ist.
An drei Tagen im September wird in drei Diskussionabenden ein erster Einblick in das Austauschprogramm des NRW Kultursekretariats „Transfer Korea“ gegeben. Je sieben KünstlerInnen aus NRW und Süd-Korea werden dazu in das Partnerland fahren, um neue Positionen der Gegenwartskunst kennen zu lernen.
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