Gute Vorsätze finden die Vier von der „Schlachtplatte“ vermutlich komplett daneben. Sie halten eher etwas von einer deftigen kabarettistischen Mahlzeit, in deren Verlauf sie die ultimative „Endabrechnung“ vorlegen:
Die rheinische Frohnatur hat ein Faible für Nikoläuse mit roten Zipfelmützen: Das lässt sich nicht nur auf den ins Kraut schießenden Weihnachtsmärkten beobachten, auch in der Kleinkunst-Szene wimmelt es nur so von diesen lustigen Gesellen, die man allenthalben an Häuserwänden emporklettern oder in Kaufhäusern herumtapern sieht.
Von wegen nichts zu lachen! Kaum hat man sich von dem Spaß-Marathon namens Köln Comedy Festival einigermaßen erholt, geht es munter weiter mit den sinnstiftenden Angeboten, sich die unüberschaubare Welt kleinzuschnitzen.
Es gibt einen „und jährlich grüßt das Murmeltier“-Effekt, der sich unweigerlich einstellt, sobald man das Programmheft des Köln Comedy Festival (13. bis 29.10.) zur Hand nimmt
Wenn Frauen „zu allem bereit“ sind, sollte man sich auf einiges gefasst machen: vor allem dann, so sie sich „Weiber reloaded“ nennen und in den so genannten besten Jahren sind, also schon einiges vom Leben gesehen und nichts mehr zu verlieren haben...
Kleinkunsttechnisch ist der August ein mittleres Debakel: nix los in den entsprechenden Häusern. Stopp, stimmt nicht ganz. Weil es doch noch Bühnen gibt, die sich keine Sommerpause erlauben.
Schon erstaunlich, was Menschen sich einfallen lassen, um anderen die Zeit zu vertreiben. Will heißen: um das geneigte Publikum zu unterhalten.
Er ist zwei Mal sitzen geblieben und schließlich von der Schule geflogen – heute gehört Jürgen Becker zu den beliebtesten und bekanntesten Kabarettisten der Republik: der Kölner Heimathirsch ist ein Phänomen – und ein Künstler, der mit dem, was er sagt und tut, identisch ist.
Wahnsinn: „Sommerblut“ wird zehn Jahre alt - ein Kulturfestival, das vor allem eines will: die Funken sichtbar machen, die bei der Reibung von so genannter Normalität mit dem etwas Anderen entstehen. Angetreten war man seinerzeit als „schwul-lesbisches Festival“. Inzwischen lässt sich so ziemlich alles unter „Sommerblut“ subsumieren, was die kulturelle Szene zu bieten hat.
Zwei der zwölf nominierten Künstler werden einen Preis bekommen: entweder „Frühreif & Verdorben“, den eine Jury auslobt oder den Publikumspreis „Beklatscht & Ausgebuht“ – wer ihn erhält, der kann Luftsprünge machen. Denn eines steht fest: Der Prix Pantheon (28. und 29. April) ist so etwas wie ein Talent-Orden mit Mehrwert-Garantie.
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