Ohne Angst als gesunden Instinkt hätte die Menschheit nicht überlebt. In unserer Zeit gefährdet das bewusste Schüren von diffusen Ängsten aber unsere Demokratie.
„Angsträume“ sind ein Phänomen, mit dem sich Lokalpolitiker und Stadtplaner in jeder größeren Kommune konfrontiert sehen. Auch wenn an diesen Orten keine größere Gefahr droht als anderswo, wird das Problem dennoch ernst genommen.
Der ehemalige Professor an der TU Berlin hat zahlreiche Arbeiten zur Psychologie der Entscheidung und zu Risikokontroversen veröffentlicht. Wir sprechen mit ihm über gefühlte Bedrohungen, statistische Risiken und populistische Parteien, die Sicherheit versprechen und von Angst profitieren.
Ohne Wasser wäre nicht nur die industrielle Revolution, sondern auch die Entwicklung des Lebens an sich unmöglich gewesen. Dieser Erkenntnis zum Trotz tritt die Menschheit wenn es um Wasser geht seit 2500 Jahren auf der Stelle.
Wie alle Grundbedürfnisse hat auch der Bedarf an frischem Wasser die Menschen schon immer zu technischen und kulturellen Hochleistungen beflügelt. Im Kölner Raum findet man hierfür Beispiele aus ganz unterschiedlichen Epochen.
Der Professor lehrt seit 1993 an der Humboldt Universität zu Berlin und hat sich akademisch mit der Kulturgeschichte des Wassers auseinandergesetzt. Im Interview spricht er über die Bedeutung von Wasser für Kultur, Kapitalismus und Machtpolitik.
Nach den Ereignissen in der Kölner Silvesternacht wurden die Opfer sexueller Übergriffe für eine Debatte über unser Sexualstrafrecht instrumentalisiert, die längst überfällig ist.
Nach den Ereignissen der Silvesternacht fanden sich auch die Mitarbeiterinnen des Kölner Vereins „Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen – Frauen gegen Gewalt“ im Mittelpunkt des Medieninteresses wieder.
Die Journalistin, Moderatorin von frauTV und Trägerin des Luise-Büchner-Preises für Publizistik spricht mit uns über patriarchale Strukturen in muslimischen Familien, die Reform des Sexualstrafrechts und nackte Frauenkörper, die für Tiefkühlpizza werben.
Seit der Initialzündung des Arabischen Frühlings gilt Tunesien als Hoffnungsträger der Arabellion. Vor der Gesellschaft liegt noch ein langer, aber gangbarer Weg zu einem freien, demokratischen Land.
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