Das Forum trägt den Namen des Juristen, der unverzichtbar war für die Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Sie tritt mit Aufklärung und Dialog für Menschenrechte ein.
Migration wird in Deutschland gerne zum Grund aller Übel hochstilisiert. Das verkennt nicht nur die Wirklichkeit, sondern ist auch gefährlich.
Wer als Mensch mit Migrationsgeschichte wahrgenommen wird, kann es in Deutschland sehr schwer haben. Lorenz Blumenthaler spricht darüber, wie man damit umgehen kann.
Die Politik tut sich schwer mit Migration und Integration, spart an Ressourcen und betont negative Entwicklungen. Dagegen fördert der Jugendmigrationsdienst praxisnah junge Menschen mit Migrationsgeschichte.
Die Finanzkrise von 2008 machte Island zum Symbol für Widerstand gegen die Rettung der Finanzelite. Heute, 2026, kehrt das Land mit einem EU-Referendum, Protesten und neuen Souveränitätsfragen zurück auf die politische Bühne.
In 80 Jahren hat sich in Deutschland allerhand getan. Gerade scheint sich das Land vor lauter Krisen auffällig uneins darin zu sein, wie es weitergehen könnte.
Umgangsformen ändern sich. Drei Beispiele: In der Öffentlichkeit scheinen Blickkontakte zwischen fremden Menschen und Gesten gegenseitiger Rücksicht seltener zu werden.
Den öffentlichen Raum betrachten viele Menschen als eine Art Wohnzimmer, in dem nur ihr persönliches Wohl zählt. Das ist nicht unangepasst oder eigensinnig – sondern bloß rücksichtslos.
Verschwindet Höflichkeit allmählich aus Alltag und Sprache – oder nimmt sie bloß andere Formen an? Christine Flaßbeck diskutiert, was sprachlicher Wandel mit uns macht.
Seit über zwei Jahren ziert ein Slogan Busse und Bahnen in Köln: „Seid lieb zueinander“. Damit will die KVB für mehr Respekt und Höflichkeit im alltäglichen Miteinander werben.
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