choices: Frau Heiermann, wie würden Sie das Areal um das ehemalige Archivgelände am Waidmarkt vor dem Einsturz des Stadtarchivs aus städtebaulicher Sicht charakterisieren?
Bernadette Heiermann: Das Archiv lag in einem Abschnitt der Severinstraße, der bislang geprägt war von Bauten aus den 1950er bis 70er Jahren, mit zum großen Teil öffentlichen Nutzungen wie das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium oder das ehemalige Polizeipräsidium und das Archivgebäude.
choices: Herr Rehm, (kommunale) Archive verstehen sich oft als „Werkzeuge der Demokratie“. Sie machen politisches und gesellschaftliches Handeln nachvollziehbar.
Clemens Rehm: Es war ein langer Weg vom „Geheimarchiv“, das als juristische Rüstkammer der Herrschaft diente, bis zum allen offen stehenden Archiv als transparentes Fenster in die Vergangenheit.
choices: Herr König, wissen Sie inzwischen, ob etwas vom dem Nachlass Ihres Vaters René König gerettet wurde oder wo er sich befindet?
Oliver König: Nein, wir Nachlassgeber wissen gar nichts. Die letzte Information der Stadt stammt vom April vergangenen Jahres.
Wenn in Köln über die Zukunft des Historischen Archivs gesprochen wird, fällt unweigerlich ein Begriff, unter dem dessen Leiterin, Bettina Schmidt-Czaia, die Neuausrichtung des Hauses betreiben will. Danach soll Köln am neuen Standort ein „Bürgerarchiv“ erhalten.
AKWs sind out, aber Atomstrom allgegenwärtig. Dabei läuft die Energiewende in Stadt und Land schon länger – trotz der schwarz-gelben Nachzügler. Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg ist schon lange gut begründet – ethisch wie wirtschaftlich.
choices: Herr Brust, was tut der Kölner Rat, um vor Ort die regenerativen Energien zu fördern?
Gerd Brust: In der nächsten Sitzung des Bauausschusses werden insgesamt 25 weitere Dächer von städtischen Gebäuden für Investoren von Photovoltaik-Anlagen (PV) ausgeschrieben.
Der Deutsche Ethikrat befasst sich mit Risiken der Gentechnik, der jetzt von Frau Merkel ins Leben gerufene Ethikrat soll die lange bekannten Risiken der Atomenergie neu bewerten. Gibt es da einen gemeinsamen Begriff von Risiko?
Das „Risiko“ der Gentechnik besteht vor allem in der Aufweichung des im Grundgesetz verankerten Begriffs der Menschenwürde. Bei der Bewertung der Risiken der Atomenergie geht es vor allem um die Einschätzung der negativen Folgen des Atommülls sowie möglicher Unfälle in den Atomanlagen auf Mensch und Natur.
choices: Herr Ulmer, wie „billig“ kommt uns der Atomstrom wirklich?
Sven Ulmer: Auf den ersten Blick erscheint die in Rechnung gestellte Atom-Kilowattstunde recht günstig. Das teure sogenannte Restrisiko – siehe Fukuschima – fließt allerdings nicht in den Preis ein.
choices: Frau Steinmetz, warum erscheint in einem Kölner Verlag ein Krimi, der beim FC Bayern München spielt. Wir haben doch den FC
Christel Steinmetz: Stimmt, der 1. FC Köln Krimi steht noch aus. Noch hat der Klub offenbar niemanden zu einem fiktiven Verbrechen inspiriert ... Und was die Kölner mögen – nämlich Krimis, die glaubhaft in ihrer Stadt spielen –, mögen eben auch die Münchner: Spannungsliteratur, die nicht in Stockholm oder Cornwall angesiedelt ist, sondern im Glockenbachviertel oder in Giesing.
choices: Frau Krieger, warum stehen Sie auf Manfred Mann’s Earth Band?
Judith Krieger: Das ist eine Art Zuhause für mich. Anfang der 80er habe ich Manfred Mann entdeckt. Ich war damals Teenager und nicht gerade glücklich. Wir zogen oft um, ich war viel allein. Und dann hörte ich eines Abends diesen Song im Radio: „Davy’s on the Road Again“. Mir schien, da war ein Versprechen drin: Dass man gehen kann, sein Leben in die Hand nehmen und zu einem besseren machen. Dass einen niemand aufhalten kann, wenn man etwas wirklich erreichen will.
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