Das MAKK sieht derzeit abweisend aus. Hinter Gerüsten, den Container vor der Tür, wirkt die Fassade des Gebäudes fast hermetisch. Das ist ein Aspekt der Werke, die Barbara Esser und Wolfgang Horn an und mit den Bäumen davor entwickelt haben. In leuchtender Farbigkeit sind Bänder gespannt und Ringe angebracht und aktivieren so die Seiten des Museums. Auch wenn sie für die Bäume nicht schädlich und mit dem Amt für Landschaftspflege abgestimmt sind, mutet es doch schmerzhaft an, dass die künstlichen Ringformen die Natur umklammern. Freuen wir uns darauf, wenn im Sommer die Blätter sprießen und alles ganz anders, freundlich aussieht!
Textile Baumskulpturen – Urbane Zeichen | bis Oktober | Museum für Angewandte Kunst
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