choices: Herr Oberbürgermeister, wird Köln 2020 frei von Altschulden sein?
OB Jürgen Roters: Nicht alle Altschulden werden bis 2020 abgetragen sein. Unser Schuldendienst ist aber darauf ausgerichtet, sie kontinuierlich zu verringern. Wer allerdings Zukunftsinvestitionen etwa beim Schulbau, bei Straßen und Brücken tätigen will, muss dafür wie jeder private Haushalt Darlehen aufnehmen. Unsere Kommunalfinanzen werden wir auf Dauer nur dann sanieren können, wenn Bund und Land uns von übermäßigen Belastungen befreien und uns keine neuen Aufgaben ohne Gegenfinanzierung aufdrücken.
Wie wird Köln dann als Kultur- und Medienmetropole dastehen?
Nach mehreren Jahren des Substanzverlusts und Bedeutungsrückgangs erleben wir einen gewaltigen Schub in fast allen Sparten. Köln wird wieder überregional und international wahrgenommen. Die Archäologische Zone wird kommen. Ein neues Haus der jüdischen Geschichte des Rheinlandes, wenn es nach mir geht. Und das neue Historische Archiv.
Ist 2020 ein neues Leitbild 2030 fällig?
Mir persönlich ist wichtig, nicht nur Leitbilder zu haben, sondern Masterpläne für die Umsetzung, die konkrete Beschreibungen für die Zeitplanung, Finanzierung und Bürgerbeteiligung enthalten. Für wichtige Handlungsfelder ist es notwendig, jetzt schon den Zeitrahmen der nächsten 20 Jahre in den Blick zu nehmen. Etwa bei großen Verkehrsprojekten oder Maßnahmen zum Klimaschutz.
Was sollte so bleiben, wie es ist?
choices sollte es weiter geben. Auch das positive Lebensgefühl unserer Stadt. Ihre Weltoffenheit soll eine junge Millionenstadt bleiben. Und die Fans des 1. FC Köln sollen weiter treu zu ihrer Mannschaft stehen – egal in welcher Liga.

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