Die Theater und Kleinkunstbühnen mögen in der Sommerpause sein, die Kultur läuft aber weiter. In Köln bietet unter anderem der „Sommer Köln“ ein Open-Air-Programm für Groß und Klein: Sechs Wochen lang präsentieren die Stadt und die SK Stiftung Kultur an Orten wie der Alten Feuerwache, dem Bürgerzentrum Nippes oder auf dem Rudolfplatz Schauspiel, Tanz und Musik, dazu kommen diverse Workshops für Kinder und Jugendliche. Der Eintritt bzw. die Teilnahme ist kostenlos.
Ziel der Reihe ist kulturelle Teilhaber für alle, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot: So zeigen etwa das Studio Trafique und die Schauspielschule Der Keller eine zeitgenössische Adaption von Schillers „Die Räuber“, das Figurentheater Köln bringt Pippi Langstrumpf und ihre Freunde auf die Bühne. Von Interesse dürfte auch das Stück „35 Tonnen“ des Nö Theaters sein, das sich mit dem weltweiten Kokainhandel auseinandersetzt. Im vergangenen Jahr hat es den Kölner Theaterpreis gewonnen.
Am Schokoladenmuseum finden Ende August ein Weltmusik- und ein Chorfestival statt, an der Hochschule für Musik und Tanz sind an sechs Abenden Ensembles aus dem eigenen Haus zu hören, und Constantin Gold lädt das Publikum im Mediapark Köln zum Mitsingen ein. Ein besonderes Doppelkonzert findet am 8. August auf dem Rudolfplatz statt: Hier treffen afro-elektronische Musik von Yeveh auf Dream Grunge von Florence Besch.
Für Kabarett- und Comedy-Fans gibt es zwei Abende mit dem Titel „Escht Kabarett“: Künstlerinnen und Künstler wie Laura Brümmer, Martin Zingsheim oder Gerd Köster spielen Auszüge aus ihren neuen Soloprogrammen und geben damit einen Ausblick auf die kommende Spielzeit. Cineasten können am 24. und 25. August diverse Kurzfilme im Kopfhörerkino schauen, am ersten Abend aus lokaler, am zweiten aus internationaler Produktion.
Sommer Köln 2026 | 17.7.-1.9. | div. Orte in Köln | www.sommer.koeln
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