Der Titel des aktuellen Slow-Leaves-Albums The Ruins of Things Unfinished zitiert Fernando Pessoa (»Buch der Unruhe«): Ruinen aus unfertigen Dingen also. Zu Kunst werden die darin angelegten philosophischen Gedanken in ihrer Gestalt als luftige, eingängige Songs,und durch die Poesie und Originalität der Sprache. Sechs Alben haben die Slow Leaves mittlerweile eingespielt. Die melancholischen Melodien, 70er-Jahre-Arrangements, Davidsons betörender Gesang (zwischen Roy Orbison und Bryan Ferry) – all das klingt lässig, ein bisschen träge, zeitlos, wie immer schon dagewesen, wie ein guter alter Freund. Man will, dass er noch bleibt.
Slow Leaves | 17.11., 20h | Grevenbroich, Café Kultus
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