Sie verstören und sie faszinieren: Serienmörder wie Jeffrey Dahmer, Ted Bundy und Fritz Honka sind mit ihren grausamen Taten weltbekannt geworden und haben auch in der Populärkultur ihre Spuren hinterlassen. Ab dem 8. Mai geht die True Crime-Ausstellung „Serienkiller“ in Köln ebendiesen Spuren nach. Besucher können dabei in die Rolle der Ermittler schlüpfen und die von den Mördern geschaffenen Tatorte besichtigen. Die düstere Reise beginnt in der Antike bei der ersten dokumentierten Serienmörderin – der römischen Giftmischerin Locusta, die für Agrippina und Nero politische Morder beging – und reicht bis zu den Mordserien des 20. Jahrhunderts. Auch der sogenannte Knastpoet Jack Unterweger aus Österreich ist Teil der gut 90-minütigen Reise. Begleitet werden die hyperrealistischen Exponate durch Täterprofile, die einen Einblick in die psychischen Abgründe der Serienmörder gewähren. VR-Brillen ermöglichen abschließend sogar die direkte Konfrontation mit den Tätern. Die Ausstellung setzt sich dabei auch kritisch mit dem True Crime-Hype auseinander und zeigt, wie Fakt und Fiktion in Filmen und Serien über Serienmörder verschwimmen. Aufgrund der teils expliziten Darstellungen ist „Serienkiller“ erst für Menschen ab 16 Jahren geeignet.
Serienkiller: Die True Crime Ausstellung | 8.5. - 25.10. | ehem. Autohaus Köln-Ehrenfeld | www.cofo.de
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