Ser Serpas wurde 1995 in Los Angeles geboren, seit 2019 lebt sie in verschiedenen Ländern in Europa. International bekannt wurde sie mit Skulpturen aus Sperrmüll, die an Mobiliar erinnern können, aber doch dysfunktional und eigenartig wirken. Im Kölnischen Kunstverein hat sie ein Archiv aus Regalen errichtet, das mit Büchern und Monitoren mit u.a. älteren Horror- und Science-Fiction-Filmen gefüllt ist. Sie zeigt inmitten der Ausstellung, die auch Malerei umfasst, aber auch Performances mit einem betretbaren Garderobenraum und bezieht weitere Künstler ein: ein dichter Kosmos des sich Zurecht-Findens in der Bedrohlichkeit der Gegenwart.
Ser Serpas – sonderbare Tage | bis 13.12. | Kölnischer Kunstverein | 0221 21 70 21
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