„Ich habe Hoffnung für die Zukunft Amerikas, weil Marvel uns zeigt, wie eine bessere Welt aussehen könnte.“ Mit diesen Worten von Kurator Ben Saunders wird die letzte Ausstellung im Kölner Odysseum eröffnet, bevor es zu einer Gesamtschule umgebaut wird. Bis zum 22. Juni können sich Besucher:innen in „Marvel: Die Ausstellung“ mit der Comic-Welt von Iron Man, Captain Marvel und Co. befassen. Über 35.000 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt – kein Wunder, denn Marvel ist eines der beliebtesten fiktiven Universen der Popkultur.
Originalkostüme, erste Zeichnungen der Superhelden und Filmrequisiten: Auf das alles können sich Marvel-Fans freuen, die bereit sind, mindestens 19 Euro für eine interessante, wenn auch verbesserungsfähige Ausstellung zu bezahlen.
Neben Licht- und Sounddesign, Originalkostümen und Sammlerstücken gibt es lebensgroße Statuen und Fotospots, die dazu einladen, sich mit der Lieblingsfigur abzulichten. Wer sich (fast) so fühlen möchte wie Iron Man, kann sich im interaktiven Bereich in ein Iron-Man-Kostüm stürzen – zumindest auf dem Bildschirm. Für Kinder dürfte das reizvoll sein – wer aber auf ein einfallsreiches interaktives Spiel hofft, wird enttäuscht. Auch lehrreiche Elemente finden ihren Platz zwischen Power-Strahlen und anderen Exponaten: Die verschiedenen Layouts und Gestaltungsmöglichkeiten von Comics werden auf einem Touch-Bildschirm erklärt.
So schnell, wie man in die Welt der Superhelden eingetaucht ist, wird man allerdings auch wieder herausgezogen: Die Ausstellung hätte für den Preis größer ausfallen können, zum Beispiel durch mehr immersive oder interaktive Elemente. Echten Marvel-Fans bietet sie trotzdem einiges – nur sollten die nicht mit den höchsten Erwartungen den Fuß ins Odysseum setzen.
Marvel: Die Ausstellung – Universe of Super Heroes | bis 22.6. | Odysseum | www.odysseum.de
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