18 Jahre lang hat Novana ihre Mutter nicht mehr gesehen. Nun schwebt sie plötzlich über ihr auf einem Werbedisplay in der Taipei Mall. Durch das Wiedersehen treten Novanas Sorgen in den Hintergrund: der Stress auf der Neugeborenenstation, die schlaflosen Nächte, das Leben, das sie in Köln zurückließ. Als die junge Ärztin dann auf einem Karaoke-Abend die Aktivistin Sihan kennenlernt, kehren verloren geglaubte Gefühle zurück. In ihrem Debütroman „Glaszeit“ erzählt Leh-Wei Liao von einer Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Deutschland und Taiwan und dem Kampf für eine bessere Zukunft. Am 12. November ist die Autorin im Literaturhaus Köln zu Gast.
Leh-Wei Liao: Glaszeit | Do 12.11. 19.30 Uhr | Literaturhaus Köln | 0221 99 555 80 |
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