Alltag und Krawall im Ghetto: Stefan Hermann adaptiert am FWT mit jungen deutschen Roma und Sinti den französischen Banlieue-Film „Hass“. Wir sprachen während der Vorbereitungen mit Herrmann und dem Darsteller Fanton Mistele.
Ausverkaufte Vorstellungen: In der Schule steht Lessings „Nathan der Weise“ zur Diskussion. Ein dokumentarisch-politischer Theaterabend zum Thema Toleranz.
Im dritten Teil von „Die Stimmen der Dinge“ ging es um Liebe; das Publikum verfolgte die Gespräche und Mutproben zweier Brüder.
Bei einer Chorprobe tötet ein rechtsextremer Terrorist mehrere Sänger. David Greigs Stück, das an die Breivik-Attentate in Norwegen erinnert, examiniert Wut und Verzweiflung aus nächster Nähe.
Rosi Ulrichs und Sergej Mainhardts Musiktheater spürt den algorithmischen Kontrollsystemen nach, die ein immer dichteres Netz der Überwachung spinnen.
Wilfried Schmickler kommt mit seinem Programm „Das Letzte“ in die Comedia. Eine Gage auch für die Fernsehaufzeichnung ist ausnahmsweise sichergestellt.
Abgesehen davon, dass PiaMaria Gehle als Co-Chefin zum Freien Werkstatt Theater gestoßen ist, tat sich in der Theaterszene zuletzt wenig. Manche Akteure dürften angesichts der unverändert problematischen Förderpolitik Angst vor dem Aus haben.
Der österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz (*1985) und der Schweizer Lukas Linder (*1984) werden demnächst mit Aufführungen in Köln und Bonn gewürdigt.
Die ersten beiden Teile sind gelaufen, und wir können von der Wohnungsbesichtigung beim anonym Verstorbenen und von seiner Trauerfeier berichten. Es folgt vom 24.2. bis 26.2. das „Kabinett des Jenseits“ als dritter Teil.
Waren Goethes Werther und Kurt Cobain Seelenverwandte in ihrem Ausbruchswillen und ihrer Lebenslust? In Bonn finden der Briefroman des einen und die Tagebücher des anderen nun zusammen.
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